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Futtermischungen mit 10 Prozent Rapsextraktionsschrot in der Anfangsmast und 15 Prozent Rapsextraktionsschrot in der Endmast haben sich in Praxisversuchen als genauso leistungsfähig wie Mischungen mit Sojaschrot als alleinige Eiweißkomponente bewährt. Die Mastleistungsdaten der Schweine lagen vergleichbar hoch, teilt die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (Ufop), Berlin, mit. Bei der Schlachtkörperbewertung seien durch hohe Mengen an Rapsextraktionsschrot im Mischfutter Vorteile beim Muskelfleischanteil möglich. Entscheidend für den erfolgreichen Einsatz von hohen Mischungsanteilen an Rapsextraktionsschrot in der Schweinemast ist die Qualität dieser Schrote. Insbesondere sollte deren Glucosinolatgehalte 10 mmol/kg nicht wesentlich überschreiten, um im Mischfutter den Grenzbereich 1,5 bis 2 mmol/kg einzuhalten.

An der Durchführung des Projektes, das von der Ufop gefördert wurde, waren die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, der Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen und die Landesanstalt für Landwirtschaft und Gartenbau Sachsen-Anhalt beteiligt. (ED)

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