Mecklenburg-Vorpommern arbeitet an Bodenschutzgesetz

Das Bodenschutzgesetz in Mecklenburg-Vorpommern nimmt Formen an. Verbände können zum Entwurf des Landwirtschaftsministeriums Stellung nehmen. Das Bodenschutzgesetz für Mecklenburg-Vorpommern ergänzt zum einen das Bundes-Bodenschutzgesetz und führt es zum anderen aus. Mit dem Gesetz werden die Voraussetzungen für einen wirksamen Bodenschutz und die Sanierung von Altlasten geschaffen. Die Böden seien durch den Klimawandel und einer intensiven Nutzung durch Siedlung und Verkehr zunehmend stärkeren Belastungen ausgesetzt. Davor müsse der Boden geschützt werden, erklärte Landwirtschaftsminister Till Backhaus. Er stellte den Entwurf des Bodenschutzgesetzes heute in Schwerin vor.

#Die Bundesstandards wurden dabei vollständig übernommen. Für die landwirtschaftliche Nutzung schreibt das Bundesgesetz vor, müssen Bodenverdichtungen und - abtrag vermieden werden. Zudem gehe es um den Erhalt von Feldgehölzen, Rainen und Ackerterrassen in der Feldflur sowie eine vielfältige Fruchtfolgegestaltung. Zuständig für die Umsetzung des Bodenschutzgesetzes sind in Mecklenburg-Vorpommern ab Mitte 2012 die Kommunen, Landkreise und kreisfreien Städte. Über den Entwurf sollen nun Branchenverbände beraten, danach der Landtag in Schwerin, erläuterte Backhaus den weiteren Zeitplan. (da)
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