Mecklenburg-Vorpommern liefert ein Drittel des BVVG-Erlös


Bodenverkäufe in Mecklenburg-Vorpommern tragen am höchsten zur BVVG-Bilanz bei. 2010 stehen 14.300 ha Acker im Nordosten zum Verkauf. Im Jahr 2009 haben die Niederlassungen der Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH (BVVG) in Neubrandenburg und Schwerin Erlöse von 255 Mio. € erzielt, teilte die BVVG heute mit. Zum BVVG-Gesamtüberschuss von 415 Mio. € trug Mecklenburg-Vorpommern damit zu 39 Prozent bei. Die BVVG Sachsen meldet einen Anteil am Gesamtüberschuss von 10 Prozent, die aus Sachsen-Anhalt einen von 23 Prozent. Brandenburg und Thüringen veröffentlichen ihre Bilanz in der kommenden Woche.

In Mecklenburg-Vorpommern hat die BVVG 2009 rund 21.600 ha Flächen zur landwirtschaftlichen Nutzung verkauft, davon 11.600 ha zu den vergünstigen Konditionen des Entschädigungs- und Ausgleichsleistungsgesetz (EALG). Der Kaufpreis zum Verkehrswert betrug im Durchschnitt 8.311 €/ha. Das sind rund 11 Prozent mehr als 2008. Der durchschnittliche Pachtzins wuchs mit 169 €/ha und Jahr um 19 Prozent. Bei Neuverpachtungen war ein Pachtzins von 245 €/ha fällig. 2010 wollen die Niederlassungen im Nordosten 14.300 ha Acker- und Grünland verkaufen. Der Erlös soll bei 196 Mio. € liegen. (sta)
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