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Mecklenburg-Vorpommern verteilt an seine Landwirte in diesem Jahr rund 40 Mio. € an Fördermitteln für Agrarumweltmaßnahmen. Der größte Anteil davon ist für den ökologischen Landbau mit 14,5 Mio. € vorgesehen. Für Umwelt- und Tierartgerechte Haltung gibt das Landwirtschaftsministerium in Schwerin 9,1 Mio. € aus. An dritter Stelle kommt der Ausgleich für benachteiligte Gebiete mit 7,2 Mio. €. Die Zahlungen gehen auf die zweite Säule der EU-Agrarpolitik zurück, welche den Mitgliedstaaten überlässt, neben den Direktzahlungen an die Landwirtschaft Agrarumweltmaßnahmen und ländliche Entwicklung zu honorieren. Die Überweisungen beginnen Ende September und sollen je nach Programm bis Ende November abgeschlossen sein, sagte ein Sprecher des Landwirtschaftsministeriums gegenüber ernaehrungsdienst.de „Neben der Erfüllung des Hauptzweckes, Umweltziele zu erreichen, wird dies wesentlich auch zur Stabilisierung der Liquidität der landwirtschaftlichen Unternehmen beitragen“, kommentierte Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus den Start der Zahlungen.

Insgesamt wirtschaften in Mecklenburg-Vorpommern gut 5.400 landwirtschaftliche Betriebe, 660 davon erhalten die Förderung für den ökologischen Landbau, 464 sind im Programm Umwelt- und Tiergerechte Haltung und 1.300 Betriebe bekommen einen Ausgleich für Flächen in benachteiligten Gebieten. (sta)

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