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Die Verarbeitungskapazitäten für Biodiesel werden schon bis 2006 um knapp 1 Mio. t auf rund 2 Mio. t ansteigen. Diese Erwartung teilten am Wochenanfang auf dem 2. Fachkongress für Biokraftstoffe des Bundesverbandes BioEnergie e.V.(BBE), Bonn, und der Union zur Förderung von Öl- und Proteinpflanzen e.V. UFOP-Geschäftsführer Dr. Norbert Heim und Detlef Evers, Vorstandsmitglied des Verbandes Deutscher Biodieselhersteller e.V., beide Berlin, in der Bundeshauptstadt. Von den 2 Mio.t werde knapp 40 Prozent in reiner Form getankt werden und etwa 60 Prozent in einer voraussichtlich 3- bis 4-prozentigen Beimischung. In der Landwirtschaft werde das Interesse an Biodiesel bei Betrieben mit mehr als 150 ha nach der Reduzierung der Steuervergünstigung für Agrardiesel erheblich ansteigen, zumal Investitionen für den Biodieseleinsatz in der Landwirtschaft gefördert werden dürften. Noch sei kaum abzuschätzen, ob die Agrarunternehmen Biodiesel alleine oder in Betriebsgemeinschaften erzeugen oder eher über die Lohnveresterung herstellen lassen werden. (GH)
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