Legehennenhaltung

Mehr Eier aus deutschen Ställen

Das Ergebnis stammt aus Betrieben mit mindestens 3.000 Hennenhaltungsplätzen. Mit 7,6 Mrd. Eiern kommt der größte Anteil der Erzeugung aus der Bodenhaltung (63,2 Prozent), die somit in Deutschland die dominierende Haltungsform bleibt. Der durchschnittliche Bestand der Legehennen in Bodenhaltung stieg auf 25,5 Millionen Tiere, ein Plus von 0,7 Prozent.

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Den größten Zuwachs an gehaltenen Legehennen gab es in der ökologischen Erzeugung. Die Anzahl der Tiere erhöhte sich dort um 11,7 Prozent auf 4,2 Millionen. In der Freilandhaltung stieg die Anzahl der Legehennen um 4,5 Prozent auf 7,4 Millionen. Die Zahl der Tiere in Kleingruppenhaltung und ausgestalteten Käfigen sank gegenüber dem Vorjahr um 17,3 Prozent auf 3,4 Millionen. Insgesamt setzt sich laut Statischem Bundesamt damit der Strukturwandel seit dem Verbot der traditionellen Käfighaltung im Jahr 2009 weiter fort.

Halter haben ihre Kapazitäten erhöht

Die Haltungskapazitäten im Berichtszeitraum 2016 stiegen gegenüber dem Vorjahr um 1,2 Prozent auf durchschnittlich 47,9 Mio. Haltungsplätze. Dieser Anstieg war stärker als der bei den Legehennen (plus 0,6 Prozent). Den größten Anteil der Hennenhaltungsplätze hatte 2016 weiterhin die Bodenhaltung mit 30,1 Mio. Plätzen. Die noch im Jahr 2007 dominante Käfighaltung (67,7 Prozent) machte 2016 nur noch 10,1 Prozent der Gesamtanzahl der Haltungsplätze aus. (mrs)
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