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Die Schlachtereien in Deutschland haben im 1. Halbjahr 2007 ihre Produktion ausgeweitet. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, sind insgesamt 3,5 Mio. t Fleisch, 5,6 Prozent mehr als im 1. Halbjahr 2006 erzeugt worden. Ausschlaggebend für diesen Anstieg war die deutliche Zunahme der Schlachtmenge aus Schweineschlachtungen (plus 6,9 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2006) und der von Geflügelfleisch (plus 8,0 Prozent). Dagegen gingen die Rinderschlachtungen um 3,3 Prozent zurück.

Traditionell ist der Anteil des gewerblich erzeugten Schweinefleisches mit 68,4 Prozent am höchsten. Danach folgen gleichauf Rindfleisch ohne Kalbfleisch (15,4 Prozent) und Geflügel­fleisch (15,3 Prozent). Der Anteil von Kalb-, Schaf-, Ziegen- und Pferdefleisch beträgt zusammen nur knapp 1 Prozent. (ED)

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