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Die ordentliche Hauptversammlung der Hoechst AG hat gestern wenig Licht in den Stand der beabsichtigten Fusion von Hoechst und Rhône-Poulenc zum Aventis-Konzern gebracht. Der Hoechster Vorstandsvorsitzende Jürgen Dormann bestätigte zwar nach Berichten der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, daß die Fusion bis Ende dieses Jahres abgeschlossen sein soll. Aber eine Gewißheit für das Gelingen der Fusion gebe es nicht, räumte er ein. Der Vorstand hat nach der Hauptversammlung die Fusions-Pläne dem Aufsichtsrat vorgestellt. Dieser unterstützt die Projekte, hieß es in einer Mitteilung. Er wird über die wesentlichen Grundsätze endgültig bis zum 11. Mai entscheiden. Die Aktionäre sollen dann Ende Juni oder Anfang Juli auf einer außerordentlichen Hauptversammlung ihr Votum abgeben. Knackpunkt ist nach wie vor die Unterstützung der Kuwait Petroleum Corp., die 24,5 Prozent der Unternehmensanteile hält. (ED)
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