Mehr Geld für die osteuropäischen Landwirte

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Die neuen EU-Mitgliedstaaten machen mobil. Aus dem EU-Agrarhaushalt müssten jährlich zusätzlich 750 Mio. € für die osteuropäischen Landwirte abgezweigt werden. Dies forderte der polnische Agrarminister Marek Sawicki am Rande des Informellen EU-Agrarministertreffens am Montag in Annecy. Diese Summe könne aus nicht ausgeschöpften Mitteln aus dem EU-Agrarhaushalt genommen werden, schlug er vor. Die schnellere Angleichung der Direktzahlungen in der EU zwischen Ost und West sei sein wichtigstes Anliegen in den Beratungen zum Health Check in den kommenden Monaten, betonte Sawicki. Hinter seiner Forderung stünden alle Visegradstaaten, zu denen auch Ungarn, Tschechien und die Slowakische Republik gehören. (Mö)
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