Mehr Geld für polnische Landwirte


In dieser Woche beginnt in Polen die Auszahlung der EU-Direktzahlungen. Die Landwirte erhalten 2009 deutlich höhere Beträge als im Vorjahr. Ab 16. Oktober gehen erste Direktzahlungen an Landwirte, die in benachteiligten Gebieten oder in Höhenlagen wirtschaften. Alle anderen Landwirte können ab 1. Dezember mit dem Geld rechnen, kündigt die für die Zahlungen zuständige Warschauer Behörde ARiMR an. Die Beträge erhöhen sich im Jahresvergleich aus zwei Gründen.

Zum einen ist der Umrechnungskurs wesentlich günstiger. Die Höhe der Direktzahlungen in nationaler Währung wird jeweils am 1. Oktober berechnet. Für 2009 beträgt der Euro-Umrechnungskurs nach ARiMR-Angaben 4,23 Zloty, wogegen es im Vorjahr nur 3,40 Zloty waren. Außerdem sind die Beträge auf 90 Prozent des Niveaus der Direktzahlungen in den alten EU-Mitgliedstaaten erhöht worden, wobei 60 Prozent von der EU stammen und 30 Prozent aus nationalen Mitteln. Für Polen stehen jetzt rund 3 Mrd. € zur Verfügung, im Vorjahr waren es 2,8 Mrd. €. In nationaler Währung steigt das Volumen der Direktzahlungen um rund ein Drittel. (db)
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