Export

Mehr Getreidefrachter verlassen Hamburg


Ein Frachter im Hamburger Hafen.
-- , Foto: az-Archiv
Ein Frachter im Hamburger Hafen.

Der Hamburger Hafen bleibt im Jahr 2015 mit einem Seegüterumschlag von 137,8 Mio. t ( minus 5,4 Prozent) unter dem Vorjahresergebnis. Schlechter lief vor allem das Containerumschlag, der im 9,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurückging. Grund sind laut Hamburger Hafen die rückläufigen Mengen mit China, Russland und Polen.

Der Massengutumschlag setzte hingegen sein Wachstum fort. Mit insgesamt 45,5 Mio. t erreichte dieses  für den Hafen wichtige Umschlagsegment ein Plus von 5,8 Prozent. Insbesondere vermehrte Getreideexporte trugen zu dem sehr guten Jahresergebnis bei. So stiegen allein die Getreideexporte, die über den Hamburger Hafen verschifft wurden, um 28,8 Prozent und lagen bei 4,2 Mio. t. Der Getreidexport habe insbesondere vom schwachen Eurokurs profitiert, so ein Sprecher des Hambruger Hafens. Aber auch wegen der schlechteren Ernte in Frankreich war deutsches Getreide 2015 in Drittländern gefragt. 

Rund 40 Prozent fand laut Angaben des Sprechers seinen Bestimmungsort im Persischen Golf, weitere 30 Prozent wurde nach Nordafrika verschifft. Auch der Export von Dünger legte mit 14,7 Prozent kräftig zu und erreichte 2,7 Mio. t.

Der Hamburger Hafen hat mehr als 153.000 Beschäftigte in der Metropolregion Hamburg und ist nach eigenen Angaben mit einer Bruttowertschöpfung von 20,5 Mrd. €  von großer Bedeutung für die gesamte deutsche Volkswirtschaft. (mrs)


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