In Geschäftsjahr 2013/14 konnte der Umsatz auf 53 Mio. € gesteigert werden. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das ein Umsatzplus von 8 Prozent. „Unser sehr gutes Ergebnis wird hauptsächlich durch ein starkes Maisgeschäft getragen“, so Renaud Escartin, Geschäftsführer bei Limagrain Deutschland, „aber auch der Raps und das Getreide haben sich gut entwickelt.“

Als deutsche Tochtergesellschaft profitiert die Limagrain GmbH vom Züchtungsnetzwerk und dem Know-how der weltweit agierenden Unternehmensgruppe Limagrain. „Die Investitionen in Züchtung sind in den letzten Jahren stetig gestiegen und machen etwa 13 Prozent des Gruppen-Umsatzes aus“, betont Escartin. Die Groupe Limagrain ist weltweit als Züchter von Mais, Getreide, Raps, Sonnenblumen und Gemüsesaaten aktiv und nimmt dabei eine führende Position ein.

Mehr Marktanteile im stark umkämpften Maismarkt
Der Mais ist die wichtigste Kultur bei Limagrain. Die Marktanteile von Limagrain Deutschland konnten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich gesteigert werden. Ein Erfolg, der laut Andreas Tatje, Vertriebsleiter Mais und Gras bei Limagrain Deutschland, auf den starken Sortenfluss und eine konsequenten Vertriebspolitik zurückzuführen ist. „Mit unseren beiden Marken LG und Advanta bieten wir ein breites Sortiment an hochwertigen Sorten“, so Tatje.

Neben der reinen Sortenwerbung liegt der Marketingfokus immer mehr auf der Markenkommunikation. „Wir wollen unsere Kernmarke LG weiter stärken und die Sichtbarkeit verbessern“, erklärt Klaus Ahrens, Marketingleiter bei Limagrain Deutschland. Dieser Ansatz wurde laut Ahrens bei Messauftritten von den Kunden sehr positiv wahrgenommen. Hinzu kommen imagefördernden Maßnahmen wie Infotafeln, Planen oder Aufklebern für den Landwirt sowie Aktivitäten auf der Website und in sozialen Medien wie Facebook und Youtube.

Limagrain Deutschland will den Wachstumskurs weiter fortsetzen. Die gute Partnerschaft zum Handel, die klare vertriebliche Ausrichtung und der gute Sortenfluss stimmen optimistisch. (az)
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