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Pünktlich zu Ostern tummeln sich wieder mehr Hasen auf deutschen Feldern. Wie eine bundesweite Hasenzählung des Deutschen Jagdschutz-Verbandes ergab, hoppeln etwa 15 Prozent mehr Hasen über Feld und Flur als im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres. Dies geht aus einer Meldung des Deutschen Bauernverbandes (DBV) hervor. Demnach stieg der durchschnittliche Hasenbesatz um zwei auf nunmehr 13 pro Quadratkilometer. Als Grund für die gestiegene Population wird der "Jahrhundertsommer" des Vorjahres genannt. Feldhasen benötigen für die Aufzucht ihrer Jungen trockenes und warmes Wetter, da sie ihre Nachkommen - anders als Kaninchen - unter freiem Himmel großziehen und somit der Witterung schutzlos ausgeliefert sind. Wie der DBV weiter mitteilt, wurde als weiteres Ergebnis der Zählung festgestellt, dass die Besatzdichte in den einzelnen Bundesländern starke Unterschiede aufweist. Besonders viele Feldhasen je Quadratkilometer leben demnach in Westfalen (38), die Reviere mit den niedrigsten Hasenbeständen finden sich in den ostdeutschen Bundesländern (3 bis 6). (ED)
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