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Zur Ernte 2004 dominiert Wintergetreide. Da so gut wie keine Auswinterungsverluste zu verzeichnen waren, fallen die Flächen für Sommerungen in diesem Jahr sehr viel geringer aus. Dies zeigt die jüngste Zusammenstellung des Statistischen Bundesamtes zu den Frühjahrsaussaatflächen, die gestern veröffentlicht wurde. So wurde bundesweit an Winterweizen mit knapp 3,1 Mio. ha 236.000 ha mehr als im Vorjahr ausgesät und bei Wintergerste mit 1,38 Mio. ha 43.300 ha mehr als 2003. Deutlich ausgedehnt wurde die Roggenfläche, die die Statistiker mit 602.000 ha angeben. Das sind 71.100 ha mehr als zur Ernte 2003.

Eingeschränkt wurden die Flächen für Hafer auf 241.400 ha (- 7,7 Prozent), für Triticale auf 491.800 ha (- 1,5 Prozent) und für Körnermais auf 364.900 ha (- 1,4 Prozent). Die Flächen für CCM und Silomais hingegen sind auf 98.600 ha (+ 5,9 Prozent) und 1,23 Mio. ha (+ 4,8 Prozent) angewachsen. Auch an Winterraps wurde mehr angebaut. Diese Fläche wird mit 1,25 Mio. ha angegeben, knapp 35 000 ha mehr als im vorigen Jahr. (AW)

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