Brandenburgs Landwirte erweitern die Anbauflächen für Roggen, Winterweizen und Raps. Grund sind die guten Aussaatbedingungen im Herbst 2011. Die für das Land Brandenburg wichtigste Getreideart Winterroggen steht zur Ernte 2012 auf einer um 3 Prozent größeren Fläche als 2011. Bei guten Aussaatbedingungen im Herbst säten die Landwirte laut den Angaben des Amts für Statistik Berlin-Brandenburg auf 199.500 Hektar Roggen aus. Auch die Winterweizenfläche wächst 2012 um 3 Prozent auf 155.900 Hektar. Der Rapsanbau steigt 2012 in Brandenburg sogar um 10 Prozent auf rund 130.300 Hektar. Die Ausdehnung des Anbaus von Wintergerste beträgt laut den Angaben mit 74.600 Hektar rund 13 Prozent. Flächenverluste muss erneut Triticale hinnehmen. Seit 2006 hat sich hier die Anbaufläche mit 40.400 Hektar zur laufenden Saison fast halbiert.

Der Ausbau der Getreide- sowie der Rapsfläche geht vor allem auf die im Gegensatz zum Vorjahr sehr guten Aussaatbedingungen zurück. Im Herbst 2010 waren alle Wintersaaten von Nässe und später von Auswinterungsschäden betroffen. Daher war die Aussaatfläche ungewöhnlich klein und konnte im Herbst 2011 entsprechend steigen. (sta)
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