Österreichs Landwirtschaft wird 2012 von Wetterextremen heimgesucht. Die Folgen sind dramatisch. Bis Ende Juli sind bei der Österreichischen Hagelversicherung mehr als 25.000 Schadensmeldungen auf Grund von Hagel, Frost, Überschwemmung und Dürre eingegangen.

Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies eine Zunahme auf mehr als das Doppelte, berichtet das Agrarische Informationszentrum (AIZ), Wien. „Noch nie in der 65-jährigen Unternehmensgeschichte hatten wir zu diesem Zeitpunkt so viele Schadensmeldungen", so der Generaldirektor der Österreichischen Hagelversicherung, Kurt Weinberger, in einer ersten Bilanz.

Insgesamt seien bisher mehr als 300.000 ha landwirtschaftliche Flächen durch Wetterextreme betroffen. Das entspricht den Angaben zufolge einem Viertel der gesamten Ackerfläche Österreichs. Das Schadensausmaß liege bis heute bei 120 Mio. €. (az)
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