Vion Food wird konkret, nachdem im Juli dieses Jahres eine Offensivstrategie mit dem Ausbau deutscher Standorte angekündigt wurde. Erste Investitionen werden an den Standorten Waldkraiburg, Landshut und Vilshofen konkret umgesetzt, kündigt das Unternehmen an. Die Produktionsstandorte in Straubing und Pfarrkirchen sowie der Schlachthof Leutkirch sollen geschlossen werden.

Fast die Hälfte aller Investitionen fließt in den Ausbau des Schlacht- und Zerlegebetriebs in Landshut. Die Kapazität des niederbayerischen Standortes wird nahezu verdoppelt. Nach Abschluss der Baumaßnahmen im nächsten Sommer können in Landshut pro Woche 21.000 anstatt bisher 11.000 Schweine verarbeitet werden.

In den ebenfalls auf die Schlachtung und Zerlegung von Schweinen spezialisierten Betrieb in Vilshofen werden modernste technische Anlagen Produktionsabläufe optimieren. Vion geht davon aus, dass die Gremien des Minderheitsgesellschafters Erzeugergemeinschaft Südostbayern eG den Maßnahmen in Landshut und Vilshofen zustimmen werden.

Außerdem wird der oberbayerische Standort Waldkraiburg zum größten Rinderschlacht- und Zerlegebetrieb innerhalb des Konzerns ausgebaut. Dort soll die Kapazität von 3.000 Rindern auf 4.500 Tiere in der Woche erhöht werden.

Unter Berücksichtigung dieser Investitionen werden die Produktionsstandorte in Straubing und Pfarrkirchen in der Zeit geschlossen. Ebenfalls geschlossen wird der Schlachthof Leutkirch, dessen Kapazitäten dann auf Buchloe und Crailsheim übergehen. (az)
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