Mehr Schutz für den Amazonas


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Große internationale Agrarhändler haben sich verpflichtet, keine Sojabohnen zu handeln, die in Brasilien in frisch abgeholzten Regenwäldern angebaut worden sind. Nach zwei Jahren soll das Moratorium auf seine Effizienz überprüft werden, berichtet die Agrarzeitung Ernährungsdienst. Zu den Unterzeichnern gehören die internationalen Handelsgruppen ADM, Bunge, Cargill und Dreyfus sowie die brasilianische André Maggi Group, die im Sojaanbau aktiv ist. In einem Bericht der US-Botschaft in Brasilia heißt es weiter, dass die beteiligten Unternehmen auf Druck der europäischen Lebensmittelindustrie sowie der Umweltorganisation Greenpeace das Moratorium unterzeichnet hätten. Die Verpflichtung hat weit reichende Konsequenzen, denn für die Überwachung der Herkunft der Sojabohnen muss eine Rückverfolgbarkeit sicher gestellt werden. (db)
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