Mehr Sojabohnen in Argentinien

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Unverändert gegenüber dem März-Bericht erwartet das US-Landwirtschaftsministerium USDA in Brasilien eine Sojabohnenernte von 35,5 Mio. t, schreibt die Agrarzeitung Ernährungsdienst in ihrer heutigen Ausgabe. Für Argentinien hingegen wurde die Erntemenge vom USDA um 1 Mio. t höher geschätzt, auf 26,0 Mio. t Sojabohnen. Die Erzeugung hat sich damit in den vergangenen drei Jahren mehr als verdoppelt. Die Endbestände bei Sojabohnen in den USA wurden für das laufende Wirtschaftsjahr 2000/01 um 820 000 t gegenüber der März-Schätzung auf 8,16 Mio. t leicht zurückgenommen. Die Händler am Hamburger Markt bezeichneten diese Prognose als preisneutral. Bei Weizen blieben die Prognosen des USDA unverändert gegenüber dem Vormonat und im wesentlichen auch bei Mais. Lediglich die argentinische Maisproduktion wurde mit 16 Mio. t um 1 Mio. t höher eingeschätzt als im März prognostiziert. Die Prognose für die Weizen- und Maismärkte sind als neutral bis leicht freundlicher einzustufen. Weltweit geht das USDA beim Weizen nun doch von höheren Endbeständen zum Ende des laufenden Wirtschaftsjahres 2000/01 aus. So werden die Vorräte in der gestern veröffentlichen Schätzung auf 113,61 Mio. t und damit um über 4,5 Mio. t höher geschätzt als noch im März. (Ps)
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