Die Deutsche Saatveredelung AG (DSV) meldet für 2012/13 eine Steigerung der Warenumsätze um 6,4 Prozent sowie höhere Lizenzeinnahmen. Insgesamt stieg der Umsatz um 7,7 Mio. € auf 109,1 Mio. €. Dennoch fiel das Ergebnis aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit mit 9,1 Mio. € kleiner aus als im vorigen Jahr, als 11,9 Mio. € erwirtschaftet wurden. Nach Steuer beläuft sich der diesjährige Jahresüberschuss auf 6,6 Mio. €, wohingegen im Vorjahr von 8,4 Mio. € berichtet wurde. Ihren Aktionären zahlt die DSV erneut 8 Prozent Dividende.

„Sehr positiv“ hat sich nach Unternehmensangaben im Erntejahr 2013 der Absatz von Rapssaatgut entwickelt mit einer Steigerung um 4,6 Prozent. Dieses Plus geht nach Unternehmensangaben auf eine Ausdehnung in Deutschland über den Rapool-Ring und erfolgreiche Auslandsaktivitäten zurück.

Auch die deutschen Verkäufe von Maissaatgut konnte das Unternehmen um fast 9 Prozent steigern. Damit hätte die DSV erfolgreicher abgeschnitten als der Gesamtmarkt für Maissaatgut. Das Auslandsgeschäft verlief noch weit erfreulicher, sodass insgesamt 12 Prozent mehr Umsatz mit Maissaatgut erzielt wurde. 

Uneinheitlich verlief das Geschäft in der Sparte Gräser und Zwischenfrüchte. Der Absatzrückgang von Grassaatgut konnte durch Preisanhebungen kompensiert werden. Die Zwischenfruchtmarke Terralife sorgte für positive Impulse. (brs)
stats