Kostenloser Leitfaden

Mehr Wissen über Legehennen


„Hennen mit intaktem Schnabel verzeihen keine Fehler!“ lautete das Fazit der Berater und Landwirte der Beratungsinitiative „Minimierung von Federpicken und Kannibalismus bei Legehennen“.

Mehr Tierschutz
Die Beratungsinitiative „Minimierung von Federpicken und Kannibalismus bei Legehennen“ ist eine von acht innovativen Beratungskonzepten in den Modell- und Demonstrationsvorhaben (MuD) Tierschutz des BMEL mit der BLE als Projektträger. Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen entwickelte das Konzept und führte das Projekt durch. Intensiv beraten wurden sowohl Aufzuchtbetriebe als auch Legehennenhalter.
Mit Blick auf den ehrgeizigen Tierschutzplan des Landes Niedersachsen hatte sich Landwirt Ingo Mardink für die Teilnahme an der Beratungsinitiative des Bundeslandwirtschaftsministeriums entschieden. Mardink stieg 2010 in die Legehennenhaltung ein und räumte bereits beim Stallneubau den Hennen mehr als den gesetzlich geforderten Platz ein. Er und seine Berufskollegen, die ebenfalls als Projektbetriebe an den Modell- und Demonstrationsvorhaben beteiligt waren, erhielten als erste Landwirte den druckfrischen Leitfaden der Landwirtschaftskammer Niedersachsen. Dieser steht fortan allen interessierten Hennenhaltern kostenfrei zur Verfügung.

Ab 2017 bleibt der Schnabel dran

Der Leitfaden soll helfen, eine optimale Umgebung für Hennen zu schaffen: Entscheidende Faktoren bei der Vermeidung von Stress und Federpicken sind die richtige Gestaltung von Haltungssystem, Herdenmanagement, Besatzdichte, Stallklima und Beleuchtung, Futterqualität und Futterregime sowie sorgfältige Tierbeobachtung. Der Leitfaden kann ab sofort unter www.mud-tierschutz.de als pdf abgerufen oder bei der Landwirtschaftskammer Niedersachsen angefordert werden. (mrs)
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