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Die Genescan Europe AG, Freiburg, hat ein Testverfahren zum Nachweis von Rind-spezifischer Erbsubstanz (DNA) in Fleischwaren zur kommerziellen Reife weiterentwickelt und für die mengenmäßige Analytik optimiert. Der Test basiert nach Angaben des Unternehmens auf einem hochsensitiven Verfahren, das am Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin (BgVV), Berlin, entwickelt wurde. Gegenüber dem bisher von den Untersuchungsämtern hauptsächlich durchgeführten, auf dem Nachweis von Tierproteinen beruhenden Elisa-Verfahren, das nur auf Rindbeimischungen über 1 Prozent anspricht, sei das jetzt verwendete Verfahren deutlich empfindlicher und spezifischer. Die Genescan Europe AG biete ab sofort der Lebensmittelindustrie, dem Handel und den staatlichen Untersuchungsämtern den neuen Test unter der Bezeichnung BOS-Quant sowohl als Dienstleistung als auch als Produkt (Testkit für die Durchführung in Kundenlabors) an. Eine Arbeitsgruppe des BgVV, die sich unter Mitwirkung der Genescan Europe AG mit der Entwicklung von neuen Methoden zur Tier- und Pflanzenartenbestimmung in Lebensmitteln beschäftigt, werde mit diesem Test zum quantitativen Nachweis von Rinder-DNA in Kürze einen bundesweiten Ringversuch durchführen.(ED)
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