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Für eine restriktive Angebotspolitik am europäischen Milchmarkt hat sich der CSU-Europaabgeordnete Albert Deß ausgesprochen. "Mit einer maßvollen Regulierung der Produktionsmenge können die europäischen Bauern davor bewahrt werden, vom Welthandel völlig überrollt zu werden", erklärte Deß in einer Pressemitteilung anlässlich des Internationalen Tags der Milch am 1. Juni. Von der weltweit erzeugten Milchmenge würden gerade einmal 6 Prozent auf dem Weltmarkt gehandelt. Dieser geringe Anteil bestimme aber in hohem Maße den Preis der restlichen 94 Prozent, die in den Binnenmärkten verblieben. Sinkende Milchauszahlungspreise in der Europäischen Union führten für viele zu einer völlig unbefriedigenden Erlössituation, trotz der Ausgleichszahlung für Milch. (ED)
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