Aldi

Milch mit Tierschutzlabel

Das Label des Deutschen Tierschutzbundes „Für mehr Tierschutz“ wird ab Montag in den Kühlregalen der Aldi-Filialen zu finden sein. Erfasst und abgefüllt wird die Milch von der bayerischen Molkerei Gropper. Aldi Süd bietet seinen Kunden drei verschiedene Milchsorten, die mit der Einstiegs- und Premiumstufe des Tierschutzlabels gekennzeichnet sind. In der Einstiegsstufe (1 Stern) wird frische fettarme Milch und frische Vollmilch in den Filialen aller bayerischen Regionalgesellschaften angeboten, teilt der Handelskonzern mit. Die Milch wird von rund 70 Milchviehbetrieben produziert.

Biomilch mit zwei Sternen

Die Bio-Vollmilch wird in der Premiumstufe des Tierschutzlabels (2 Sterne) das Sortiment in den Filialen der Regionalgesellschaft Aichtal im Raum Stuttgart ergänzen. Die milchgebenden Kühe in der Premiumstufe müssen Zugang zu einer Weide haben und mit insgesamt weniger Artgenossen im Stall leben. Sieben bayerische Landwirte liefern diese Milch für Aldi Süd.

Aldi Nord bietet ab Montag in mehr als der Hälfte aller Filialen die „Frische Alpenmilch“ der Marke „Meierkamp“ mit der Einstiegsstufe des Tierschutzlabels an. Die Milch stammt von Höfen aus dem Alpenvorland und dem Allgäu. „Wir möchten möglichst vielen Kunden Produkte mit verbesserten Tierwohl-Standards anbieten, da wir überzeugt sind, dass sich bessere Standards in der Nutztierhaltung langfristig nur umsetzen lassen, wenn vielen Verbrauchern entsprechende Produkte angeboten werden“, erläutert Rayk Mende, verantwortlicher Geschäftsführer für Corporate Responsibility bei Aldi Nord.

Weidemilch von der Nordseeküste

Aldi Nord bietet in einem Teil seiner Filialen außerdem „Weidemilch“ an. Bei der kontrollierten Weidehaltung, verbringen die Kühe mindestens 120 Tage im Jahr für täglich mindestens sechs Stunden Zeit auf der Weide. Die Milch stammt von Höfen, die maximal 20 Kilometer von der schleswig-holsteinischen Nordseeküste entfernt sind sowie von der Nordseeinsel Pellworm. (SB)
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