Die österreichischen Milchbauern haben sich im Januar 2015 mit ihren Molkereianlieferungen spürbar eingeschränkt. Konkret übernahmen die heimischen Verarbeiter laut jüngsten Berechnungen der Agrarmarkt Austria (AMA) im Berichtsmonat 254.662 t Rohmilch, 2,5 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

Offenbar wurde die Menge auch wegen der erwarteten starken Quotenüberschreitung gedrosselt; diese belief sich Ende Januar bereits auf 152.474 t. Damit zeichnet sich für das letzte Quotenjahr 2014/15 eine ausgesprochen hohe Zusatzabgabe ab, so der AIZ-Pressedienst in Wien.

Die heimische Milchanlieferung lag den Angaben zufolge in fast allen Monaten des Kalenderjahres 2014 deutlich über dem hohen Niveau von 2013. Erst im Dezember 2014 ergab sich ein Minus von 0,5 Prozent. Die Gesamtmenge in Österreich stieg 2014 um 4,4 Prozent auf rund 3,1 Mio. t. (az)
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