Milchbörse für Ost und West


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Zur zweiten Milchbörse am 2. Juli gibt es erstmals nur zwei Übertragungsgebiete Ost und West, statt wie bisher 21. Die Zusammenlegung der Übertragungsgebiete sei auf Wunsch der Landwirte erfolgt, bestätigte ein Sprecher des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Berlin. Durch die Einschränkung erhoffen sich die Teilnehmer der Milchbörse bessere Bedingungen, Milchquoten zu erwerben und zu verkaufen, berichtet die Agrarzeitung Ernährungsdienst in ihrer heutigen Ausgabe. In der Vergangenheit kam es zu zahlreichen Umgehungen der Übertragungsgebiete. Dies sei mit der Einteilung in Ost und West nicht mehr so leicht möglich. Mit Spannung wird die Entwicklung der Quotenpreise erwartet. Steigende Milchpreise und das Ende der Milchquotenregelung 2014/15 beeinflussen die Gebote. (da)
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