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Eine bewusste Verunsicherung der Verbraucher durch Fehlinformationen der Organisation Greenpeace, kritisiert der Milchindustrieverband e.V. (MIV), Bonn. In einer Presseerklärung des MIV wird die geschäftsführende Leiterin des Verbandes, Dr. Gisela Runge mit den Worten zitiert, dass es für die Greenpeace Vorwürfe keinerlei sachliche Grundlage gebe. Es sei auf der Grundlage aller nationalen und internationalen wissenschaftlichen Studien unbestritten, dass nach Verfütterung gentechnisch veränderter Futtermittel weder in Geweben noch in Milch Spuren solchen Materials nachgewiesen werden könne. Man fordere von Greenpeace auch bei der Gentechnik mehr Sachlichkeit auf wissenschaftlicher Basis, heißt es in dem Schreiben. In dem MIV sind nach eigenen Angaben etwa 90 mittelständische Unternehmen mit einem Gesamtjahresumsatz von rund 20 Mrd. Euro organisiert. (ED)
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