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Die Verbraucher sollen den Milchmarkt entlasten. Der verordnete Mindestkonsum stößt auf geteiltes Echo.Nach Informationen von ernaehrungsdienst.de lebt die Milchquote weiter: Die Idee der Mengensteuerung soll aber nicht auf der Erzeugerstufe durchgesetzt werden. Vielmehr ist daran gedacht, den Verbrauch der Produktion anzupassen. Unter dem Motto "Konsum deckelt Fortschritt" (KdF) gewinnt derzeit eine Idee viele Anhänger. Laut KdF geht es darum, den Milcherzeugern eine verlässliche Perspektive zu bieten. Das sei nur möglich, wenn die bestehende Produktion erhalten bleibe und die Verbraucher sich der jeweiligen Milchmenge flexibel anpassen würden.

Über die Verbraucherquote besteht kein Konsens. Aus benachteiligten Gebiete mit geringem Durchschnittseinkommen melden sich bereits kritische Stimmen: Der Milchkonsum müsse flächendeckend erhalten bleiben. Einem möglichen Käuferstreik blickt KdF gelassen entgegen. Umfragen hätten gezeigt: Die Milcherzeuger haben viel Verständnis für die Konsumenten mit kleinem Geldbeutel. Im Übrigen, so ein Sprecher von KdF, habe ein ordentlicher Schluck, selbst aus der Milchflasche, noch niemandem geschadet.
Mehr Information unter KdF. (ED)

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