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Die kurz- und mittelfristigen Perspektiven auf dem Milchmarkt sind wesentlich positiver als zu Beginn des vergangenen Jahres. Dies ist vor allem auf die gestiegene Drittlandsnachfrage zurückzuführen, sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundeslandwirtschaftsministerium (BML), Dr. Gerald Thalheim, gestern im bayerischen Palling vor Milcherzeugern. Ein eindeutiges Signal für die künftige Milchpolitik setze die Agenda 2000. Der direkten Mengensteuerung werde künftig eine zunehmend geringere Bedeutung zukommen. Die Reform auf dem Milchsektor müsse genutzt werden, die Strukturen in der Milchwirtschaft weiter zu verbessern und Möglichkeiten der Kostensenkung auf allen Produktionsstufen auszuschöpfen. Einen ersten Schritt hierzu sieht Thalheim in der neuen nationalen Milchquotenregelung. (ED)
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