Der Rohstoffwert Milch ist auf seiner Talfahrt wieder auf dem Niveau von November 2010 angekommen. Damals setzte eine Trendwende ein. Die Ökonomen am Kieler Informations und Forschungszentrum für Ernährungswirtschaft (IfE) berechnen diesen Preis auf Basis der Notierungen der Süddeutschen Butter- und Käsebörse in Kempten und der Amtlichen Notierungskommission für Butter und Käse in Hannover. Berechnungsbasis sind die Bruttoerlöse abgeleitet aus den durchschnittlichen Marktpreisen für Butter sowie für Magermilchpulver. Die Ökonomen betonen, dass dieser Preis nicht den Milchauszahlungspreis einer bestimmten Molkerei wiedergebe. Er sei von den Notierungen aus unter Berücksichtigung der Kosten für Transport und Verarbeitung errechnet. Der Rohstoffwert Milch ab Hof gelte für eine Standardmilch mit 4,0 Prozen Fett und 3,4 Prozent Eiweiß, ab Hof des Milcherzeugers. (az)
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