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Am heutigen zweiten Übertragungstermin für Milchquoten in Deutschland ergab sich nach Berechnungen von AgroOnline ein Durchschnittspreis von 1,48 DM/kg Milch. Dies entspricht einer Preissteigerung für jährliche Lieferrechte von 34,1 Prozent im Vergleich zum ersten Handelstermin im Oktober. Die Gleichgewichtspreise für Milchquoten in den alten Bundesländern lagen mit durchschnittlich 1,69 DM/kg (plus 19,4 Prozent im Vergleich zum ersten Börsentermin) deutlich über denen in den neuen Bundesländern mit 1,13 DM/kg (plus 24,4 Prozent). Die bundesdeutsche Preisspanne reicht von 0,86 DM/kg Milch (Brandenburg/Berlin) bis 2,06 DM/kg Milch (Bayern/Reg.-Bezirk Mittelfranken).
Die Nachfrage mit insgesamt rund 91.672 t (minus 61 Prozent) überstieg das Angebot von 27.056 t (plus 24 Prozent) um mehr als das Dreifache. Eine Quotenmenge von insgesamt rund 22.421 t Milch (plus 21,0 Prozent) wechselte den Besitzer. Dies entspricht weniger als einem Prozent der bundesdeutschen Referenzmenge insgesamt. In den alten Bundesländern wurden insgesamt rund 13.971 t (plus 95,7 Prozent) gehandelt, während die neuen Bundesländer auf etwa 8.450 t (minus 25,8 Prozent) kamen. Die detaillierten Ergebnisse der 2. Börsenrunde sind im Internet auf der Website des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Bonn, abrufbar. (KK)
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