Milchquoten vorsichtiger gehandelt


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Erheblich vorsichtiger als zuvor gingen die deutschen Milchproduzenten in die 20. Auflage der Milchquotenbörse. Der gewogene Quotenpreis sank am Montag auf 44 Cent/kg. Dies sei ein Ergebnis der Diskussion über das Auslaufen der Quotenregelung 2015 und Äußerungen der EU-Agrarkommissarin Mariann Fischer Boel, schlussfolgert der Deutsche Bauernverband (DBV). Milcherzeuger würden bereits jetzt reagieren und Milchquoten verkaufen, was an den hohen Angebotsmengen ablesbar sei. In einigen Regionen konnten von den angebotenen Quoten mehr als die Hälfte nicht verkauft werden. (BS)
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