Milchviehbetriebe können wieder liefern

Milchviehbetriebe in Niedersachsen können wieder ihre Produkte verkaufen. Die Dioxin-Werte in den Gegenproben liegen unterhalb der Grenzwerte. Die niedersächsischen Behörden haben die vorsorgliche Sperre von rund 462 Milchviehbetrieben in diesem Bundesland am Samstag wieder aufgehoben. Die Gegenproben zeigen bei Futtermitteln niedrige Dioxin-Werte. Sie liegen weit unterhalb der Grenzwerte, sagte heute Gert Hahne, Sprecher des niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums.
 
Ähnlich niedrige Werte zeichnen sich in Nordrhein-Westfalen in den Landkreisen Borken und Minden-Lübbecke ab, teilt der Deutsche Bauernverband mit. Auch die bisherigen Gegenproben bei Schweinefleisch würden unterhalb des Grenzwertes liegen.
 
Die Dioxin-Verdachtsfälle im Schwalm-Eder-Kreis haben sich nicht bestätigt. Das gelieferte Futter sei nicht belastet gewesen, die Betriebe seien am Samstagnachmittag wieder freigegeben worden, teilte ein Sprecher des hessischen Umweltministeriums gegenüber der Deutschen Presse Agentur mit. 

Auf Grund dieser Entwicklungen geht der DBV davon aus, dass sich bereits im Laufe des Wochenendes die Situation entspannt und eine hohe Anzahl bislang gesperrter Betriebe wieder frei gegeben werden. (da)
 
stats