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Um auch künftig Innovationen entwickeln zu können, benötigt die Milchwirtschaft junge, kreative Fachkräfte, heißt es in einer Pressemitteilung der Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft, München. Mit etwa 14.000 Beschäftigten in ungefähr 89 Unternehmen und einem Umsatz von 7 Mrd. EUR sei die bayerische Milch- und Molkereiwirtschaft einer der umsatz- und entwicklungsstärksten Bereiche der Lebensmittelwirtschaft in Bayern.

Um in der Milchindustrie tätig zu werden, sind nach Angaben der Landesvereinigung unterschiedliche Ausbildungswege möglich. Zu den Ausbildungsberufen in der Milchwirtschaft zählen der Molkereifachmann/-frau und der Milchwirtschaftliche Laborant(in). Später sei die Fortbildung zum Molkereimeister(in) oder Labormeister(in) möglich, die weitere Aufstiegschancen eröffne. Für Besitzer der allgemeinen Hochschulreife (Abitur) oder Fachhochschulreife biete sich ein Studium der Lebensmitteltechnologie beispielsweise an der FH Weihenstephan oder ein Studium der Technologie und Biotechnologie der Lebensmittel an der TU München in Weihenstephan an. Auf die Hochschulabsolventen warteten weit gefächerte Aufgabenbereiche in Molkereiunternehmen, die von der Geschäftsführung über den Produktionsingenieur bis hin zu Tätigkeiten in Behörden reiche. Zudem würden die Berufsaussichten für Hochschulabsolventen im Molkereisektor überdurchschnittlich gut eingeschätzt, da qualifizierte Führungskräfte im mittleren und gehobenen Management fehlen würden. Bei überdurchschnittlichen Abschluss des Studiums (auch FH) der Lebensmitteltechnologie oder -chemie, Ernährungs- oder Agrarwissenschaften, Biochemie, Molekulare Biotechnologie oder Chemieingenieurwesen könne ein Studium an der TU München-Weihenstephan zum Master of Science angeschlossen werden.

Eine Informationsbroschüre zu den Berufen in der Milchindustrie können Interessierte bei h.ofori@milchland-bayern.de anfordern, heißt es in der Mitteilung weiter. (ED)

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