Mit Investitionen in zweistelliger Millionenhöhe setzt DMK Group auf den Ausbau des Markengeschäfts von  Molkereiprodukten. Die Marke Ravensberger soll mittelfristig aus den Regalen verschwinden. Um das Potenzial der Marke Milram noch besser zu nutzen, erscheinen seit Anfang 2015 auch die regional bekannten Ravensberger Produkte unter dem Markendach von Milram. „Die Sortimente von Milram und Ravensberger ergänzen sich hervorragend“, erklärt Michael Feller, Geschäftsführer DMK Consumer. Die Markenumstellung erfolge sukzessive. In einem Jahr sollen die bisherigen Ravensberger-Artikel nur noch mit dem Milram-Logo verkauft werden, teilte das Unternehmen weiter mit. Von den Kunden wird das zusätzliche Label gut angenommen. Im März sei der Umsatz für die Milram-Butter Fäßchen gegenüber dem Vorjahresmonat um 11,7 Prozent gestiegen.

Oldenburger bleibt Marke für den Export

Mit einer Markenbekanntheit von 94 Prozent gehöre Milram zu den starken nationalen Marken, so die DMK Group. Im Segment Kräuter- und Gewürzquark sei die Marke mit Abstand die Nummer eins. Bei Hart- und Schnittkäse konnte die Marke den Umsatz im SB-Bereich sogar um rund 20 Prozent steigern. Die DMK Group beruft sich dabei auf Erhebungen des Marktforschungsinstitutes Nielsen. Neben Milram setzt die DMK Group auf die Marken Osterland und Oldenburger. „Als etablierte Regionalmarke ist Osterland vor allem in den östlichen Bundesländern sehr beliebt“, so Feller. Mit der Exportmarke Oldenburger bediene das Unternehmen die steigende Nachfrage nach Milchprodukten in aufstrebenden Drittländern wie China. (az)
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