Nach einem Expertengespräch im Landkreis Stendal wurden Maßnahmen zur Desinfektion eingeleitet. 10 Rinder sind verendet.

Der Milzbrandausbruch in Sachsen-Anhalt scheint eingedämmt. Am 13. Juli ist das letzte Tier der Seuche erlegen. Nun läuft die 14-tägige Karenzzeit, in der die Regeln des Tierseuchengesetzes noch wirken. Danach kann der Fall als abgeschlossen gelten, sagt ein Vertreter des Landratsamtes Stendal gegenüber agrarzeitung.de

Gestern hat sich eine wissenschaftliche Expertenrunde mit Vertretern aus dem Friedrich Löffler-Institut, der Universität Stuttgart, sowie Vertretern der zuständigen Ämter vor Ort getroffen. Es wurde eine Desinfektion der 8 ha großen Weide mit Formalin und eine anschließende dreijährige Sperre angeordnet. Die Ursache für den Milzbrandausbruch ist nach wie vor unklar, wird aber von den wissenschaftlichen Instituten untersucht. (hed)
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