Mindeststandards für Arbeit bleiben Streitpunkt

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Die EU-Außenminister konnten sich am Montag in Luxemburg nicht in allen Punkten auf eine Stellungnahme zur kommenden WTO-Verhandlungsrunde einigen. Beim Thema Mindeststandard für Arbeit traten größere Kontroversen auf. Besonders Deutschland und Frankreich wollen Mindeststandards für Arbeit in den WTO-Regeln verankern, während zum Beispiel Großbritannien dagegen ist. Bis zum heutigen Mittwoch sollten sich die EU-Botschafter der Mitgliedstaaten in Brüssel einigen. Was die Landwirtschaft angeht, übernahmen die Außenminister die Position der Agrarminister zur WTO vom 27. September. Die Agrarreform im Rahmen der Agenda 2000 ist danach die Grundlage für die Verhandlungen. Über den Abbau von Exportsubventionen will die EU diskutieren, während die Direktzahlungen unbedingt erhalten bleiben sollen. (Mö)
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