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Die staatlich regulierten Preise für Lebensmittel sind in Weißrussland zum 1. März angehoben worden. Die höchste Steigerung ist mit 2,5 bis 3,0 Prozent für Mehl vorgesehen. Moderater ist nach Informationen des Wirtschaftsministeriums in Minsk der Anstieg für Milchprodukte, die in den Läden 2,0 Prozent teurer werden sollen. Für Schweine- und Rindfleisch sieht der Plan eine Anhebung der Preise um 1,5 Prozent vor. Als Gründe nennt das Ministerium höhere Energiepreise und den Preisanstieg in benachbarten Märkten. Insbesondere die höheren Mehlpreise seien auf „Importe von Weizen zu Weltmarktpreisen“ zurückzuführen, heißt es im Ministerium.

Die Bezugspreise, also das, was die Produzenten der Agrarrohstoffe erhalten, sind nach Angaben des Ministeriums Anfang März ebenfalls erhöht worden. Es nennt für Fleisch eine Erhöhung um 5 Prozent und für Milch um 10 Prozent. Gerade für Milch erhalten Produzenten in Weißrussland nach wie vor wesentlich niedrigere Auszahlungspreise als am Weltmarkt. Nach Angaben des Wirtschaftsministeriums beträgt der weißrussische Auszahlungspreis jetzt umgerechnet etwa 0,20 €/kg Milch. (En)

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