In Schleswig-Holstein ist die Anbaufläche von Silomais stark rückläufig. Das novellierte Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zeigt Wirkung.

Das Anbauareal von Silomais in Schleswig Holstein umfasst in diesem Jahr 181.000 ha. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies ein Minus von 7 Prozent, berichtet der Bauernverband Schleswig-Holstein. Der Rendsburger Verband bezieht sich dabei auf jüngst vom Statistischen Amt für Schleswig Holstein und Hamburg veröffentlichte Daten.

Die Gesamtanbaufläche von Silomais unterteile sich jeweils etwa zur Hälfte in die Nutzung als Grundfutter für die Rinderhaltung sowie als Gärsubstrat für Biogasanlagen.

Der Flächenrückgang zeige einerseits, dass die Landwirte nach Anbaualternativen zum Mais für die Energiegewinnung aus nachwachsenden Rohstoffen suchten. Andererseits wirke sich die zum 1. Januar in Kraft getretene Änderung des EEG aus. Die Attraktivität des Anlagenbaus habe sich durch eine abgesenkte Vergütung und weitere Auflagen deutlich verringert. (az)
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