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Die Mischfutterproduktion wird bis zum Jahresende im Vergleich zum Vorjahr auf konstantem Niveau bleiben. Diese Aussage traf Dr. Hubert Grote vom Fachverband der Futtermittelindustrie gestern in Ulm bei der Jahrestagung des Verbandes. Lediglich bei Geflügelmischfutter hält Grote leichte Zuwächse für möglich und begründet dies mit den leicht gestiegenen Tierzahlen bei Mastgeflügel, schreibt die Agrarzeitung Ernährungsdienst in ihrer heutigen Ausgabe. Langfristige Vorschätzungen sind nach Meinung von Grote jedoch schwierig, da der Anteil an Futtergetreide, der auf den Höfen verfüttert wird, noch nicht bekannt ist. Angesichts des durch den US-Dollar bedingten Preisanstiegs bei Importware und höherer Transportkosten durch die hohen Kraftstoffpreise seien Preisanpassungen vor allem für die proteinhaltigen Mischfuttersorten unvermeidbar. (Pa)
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