Mischfutterhersteller fordern Schadensersatz

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Bei den deutschen Mischfutterherstellern liegen noch rund 65.000 t jetzt verbotener Futtermittel, deren Wert sich einschließlich Entsorgungskosten auf rund 90 Mio. DM beläuft. Der Deutsche Verband Tiernahrung (DVT), Bonn, hat heute vor der Presse in Bonn an die Zusage der Bundesregierung vom 27. November 2000 erinnert, dass die verbotenen Futtermittel vom Staat übernommen, aufgekauft und entsorgt werden. Auch rechtlich bestehe ein Schadensersatzanspruch, da das Verfütterungsverbot unter anderem gegen die verfassungsrechtlich garantierte Eigentumsfreiheit verstoße. (Bs)
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