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Als in der jetzigen Form nicht akzeptabel habe der Präsident des Deutschen Verbandes Tiernahrung (DVT), Bonn, Ulrich Niemann, den vorliegenden Entwurf des Lebens- und Futtermittelgesetzbuches bezeichnet. Diese Aussage habe er gegenüber Abgeordneten und Sachverständigen aus den im Bundestag vertretenen Fraktionen gemacht, heißt es in einer Pressemitteilung des DVT. Anläßlich eines Parlamentarischen Abends am 27. Oktober in Berlin habe der DVT die politischen Vertreter über bestehende Rechtsunsicherheiten im Bereich der Futtermittelwirtschaft informiert. Neben grundsätzlichen verfassungsmäßigen Bedenken habe der Verband die Befürchtung, dass das Gesetz durch die Zusammenlegung zweier Rechtsbereiche unnötig aufgebläht werde. Bemängelt wurden den Angaben zufolge auch insbesondere nationalstaatliche Abweichungen von geltendem EU-Recht. Die dadurch bedingten Wettbewerbsverzerrungen gingen hauptsächlich zu Lasten der Deutschen Futtermittelhersteller. (ED)
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