Mischfutterhersteller wenden sich an EU-Kommission


Futtergetreide wird in der EU teuer. Erste Forderungen zur Freigabe von Interventionsgetreide werden laut. Die europäischen Mischfutterhersteller klagen über den Preisanstieg. Patrick Vanden Avenne, Präsident des EU-Verbandes Fefac, forderte am Dienstag von der EU-Kommission die Freigabe von EU-Gerstenbeständen, berichtet Agra Europe London. Nur so könnte der Preisauftrieb abgekühlt werden. Dies sei erforderlich, um eine Inflation der Nahrungsmittelpreise in der EU zu verhindern und die Wettbewerbsfähigkeit der Tierhaltungsbranche zu stützen.

In den Interventionslägern der EU haben sich zu Beginn des Wirtschaftsjahres 6,7 Mio. t Interventionsgetreide befunden, das meiste davon ist Gerste. In Deutschland liegen knapp 1,7 Mio. t. (db)
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