Mischfutterindustrie empfiehlt für mineralische Zusatzstoffe und Fischöle Dioxingrenzwerte

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Mineralische Zusatzstoffe aus der Hüttenindustrie und nicht raffinierte Öle von Nordseefischen sind zwei mögliche Dioxinquellen für das Mischfutter. Sollten sich die vorläufigen Erkenntnisse bestätigen, müsste nach Alternativen für diese Rohstoffe gesucht werden. Dies fordert der europäische Dachverband der Mischfutterhersteller (Fefac) in Brüssel. In dieser Woche setzten sich die nationalen Mitgliedsverbände der Mischfutterindustrie zusammen, um zu klären, über welche Rohstoffe Dioxin ins Mischfutter gelangt. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass die Hintergrundbelastung von pflanzlichen Rohkomponenten im allgemeinen gering sei. Auch Tiermehle von Landtieren seien nicht übermäßig belastet. Die Lieferanten von problematischen Rohstoffen müssten dagegen über angemessene Grenzwerte in die Pflicht genommen werden, fordern die Mischfutterhersteller. (Mö)
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