Mischfutterindustrie nach wie vor verunsichert

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Die Auswirkungen der Maul- und Klauenseuche sind an den europäischen Märkten für Ölsaaten und Importfuttermittel deutlich zu spüren, berichtet die Agrarzeitung Ernährungsdienst in ihrer heutigen Ausgabe. Die Verunsicherung der Mischfutterindustrie hält an, so dass für das laufende Jahr geplante Investitionen zurückgestellt werden und auch beim Einkauf der Futtermittelrohstoffe nur sehr vorsichtig agiert wird. Sojaschrot wird für die vorderen Termine März und April 2001 europaweit nur sehr knapp angeboten und daher mit Prämien gehandelt. Derzeit müssen für die Termine März und April 41,50 DM/dt frei Fuhre und für den Mai-Termin 39,- DM/dt frei Fuhre angelegt werden. Eine Entspannung der Situation erwarten Händler erst ab Mitte Mai 2001 mit dem verstärkten Eintreffen der ersten Sojaschiffe aus der beginnenden südamerikanischen Ernte, wie eine Umfrage der Agrarzeitung Ernährungsdienst bei Händlern und Verarbeitern im norddeutschen Raum ergab. (Ps)
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