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Zur Bekämpfung des Hungers in der Welt setzt die Entwicklungshilfeorganisation Misereor auf lokales Saatgut und lokale Lösungen für den Pflanzenschutz. "Gentechnik ist kein Weg der Hungerbekämpfung", so Mute Schimpf von Misereor. Bei einer einer gemeinsamen Tagung von Misereor und der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft in Hannover wies sie darauf hin, dass die bisherigen gentechnisch veränderten (GV-)Pflanzen mit Herbizidtoleranz und Insektizidresistenz den Hunger in Entwicklungsländern nicht vermindert hätten. Das Saatgut der GV-Pflanzensorten sei teuer und damit für Hunger leidende Menschen gar nicht erschwinglich. Patente auf GV-Pflanzen aber auch auf konventionell gezüchtete Tiere und Pflanzen sieht Schimpf mit Sorge. (brs)
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