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Auch in Zukunft wird die europäische Milchviehhaltung durch Familienbetriebe dominiert werden, sagte Mark Voorbergen, Milchexperte bei der Rabobank International, Utrecht, in einem Interview in der heutigen Ausgabe der Agrarzeitung Ernährungsdienst. Optimal sei gegenwärtig ein Bestand von 80 bis 100 Tieren, was aber für viele Landwirte in Deutschland und Frankreich Wachstumsbdarf bedeute. Amerikanische Verhältnisse sieht Voorbergen nicht auf Europa zukommen. Hier könne man keine Farm vom Reißbrett planen. Dafür sei der Boden zu teuer und es fehle die gesellschaftliche Akzeptanz. Oberhalb von 100 Kühen seien Fremdarbeitsplätze notwendig. Dort, wo es wesentlich größere Einheiten gebe - wie in Ostdeutschland - seien diese historisch gewachsen. (hol)
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