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Die Einführung des Agrardiesels ist ein wesentlicher Schritt zur Verbesserung der Chancengleichheit der deutschen Landwirtschaft gegenüber ausländischen Konkurrenten. Till Backhaus, Landwirtschaftsminister von Mecklenburg-Vorpommern, bezeichnete die erzielte Einigung gestern als akzeptabel, auch wenn die ursprünglich diskutierte Forderung einer Besteuerung in Höhe von 0,47 DM/l Agrardiesel nicht durchgesetzt werden konnte. Entscheidend sei für ihn, dass der Verzicht auf Obergrenzen eine einseitig stärkere Belastung der ostdeutschen Landwirte ausschließe. Nach Auffassung von Backhaus ist aus der Sichtweise Mecklenburg-Vorpommerns das Jahr 2000 jedoch als problematisch anzusehen, da die Gasölerstattung entsprechend dem Steuerentlastungsgesetz mit einer Obergrenze von 3.000 DM je Betrieb wirksam werde. (ED)
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