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Im Rahmen eigener Qualitätskontrollen hat ein Mischfutterhersteller in Sachsen erhöhte Werte von Polychlorierten Biphenylen (PCB) in seinen Futtermittelprodukten festgestellt. Der zugelassene Grenzwert in Höhe von 0,005 mg pro Kilogramm sei teilweise um ein Mehrfaches überschritten worden, berichten in einer gemeinsamen Pressemitteilung das Sächsische Sozialministerium sowie das Sächsische Landwirtschaftsministerium Ende vergangener Woche. Als Eintragsursache wird bislang ein Pflanzenöl, das für die Herstellung von Futttermitteln eingesetzt wird, vermutet. Betroffen seien nach derzeitigem Kenntnisstand etwa 1.270 t Futtermittel. Diese seien an 58 namentlich bekannte Kunden geliefert worden. Es müsse davon ausgegangen werden, dass die in der Zeit vom 17. März bis 14. April 2004 produzierten Futtermittel bereits verfüttert worden seien, berichten die Ministerien weiter. Der im Rahmen des QS-Systems arbeitende Futtermittelhersteller habe den von ihm festgestellten Befund selbst mitgeteilt. Weitere Schritte zur Aufklärung seien veranlasst. (ED)
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