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Ein Sensor soll die Mulchsaat verbessern. Das von den Universitäten Kassel und Kiel sowie der Fachhochschule Kiel und der Firma Bodenbearbeitungsgeräte Leipzig entwickelte Gerät soll erkennen, wie gut Pflanzenreste eingearbeitet sind und Landmaschinen entsprechend anpassen. Gefördert wird die Forschung mit rund 500.000 € von der Deutschen Bundesstifung Umwelt (DBU). Der Sensor speichert Daten wie die Bodenart oder die Wasserverfügbarkeit und errechnet, wie tief der Boden an einzelnen Stellen bearbeitet werden muss, teilt die DBU weiter mit. Das schütze die oberen Bodenschichten und spare Treibstoff, da die Maschinen wirkungsvoller arbeiten könnten. Der Sensor passe an alle Bodenbearbeitungsgeräte und Fabrikate und könne deren Tiefenverstellung steuern. (ED)
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